Von der Kunst, Zeit zu haben

Der berühmte Maler und Bildhauer Michelangelo wurde einmal gefragt, wie es möglich sei, dass er aus einem riesigen Felsblock eine so filigrane Figur schaffen könne? Seine Antwort: „Die Figur ist schon da, ich muss das Wesentliche nur freilegen … .“
Dieser Einstieg in das Referat von Frau Cornelia Schmid (Theologin und Coach) fasste es im Prinzip auch gleich zusammen.
Das Wesentliche im Leben zu sehen und dieses freizulegen, das hat viel damit zu tun, ob wir ‚Zeit haben‘ oder nicht.
Wie ein Künstler sein Werk öfters aus einer bestimmten Entfernung betrachtet, um zu sehen, wo er noch etwas verändern muss, ist es notwendig im Leben manchmal inne zu halten, es zu überdenken, zu sehen, was gut und gelungen ist und wo Änderungsbedarf besteht.
Keine Zeit zu haben, hat mit meiner Persönlichkeit zu tun. Es gibt Menschen, die rasen mit 200km/h durchs Leben, während andere jeden Sonnenuntergang bestaunen, wie Kinder „Spazieren-stehen“ und sich einfach Zeit lassen.
Macht viel verplante Zeit mich wichtig? Bin ich also nicht mehr wichtig, wenn ich Zeit habe?Noch einmal: Zeit haben, bedeutet sich auf das Wesentliche zu besinnen. Was ist wirklich wichtig für mich?
Zeit haben heißt, zur richtigen Zeit „Nein“ zu sagen und zum Richtigen „Ja“.Zeit haben, bedeutet, dem Stress nicht zu erlauben, mein Leben zu beherrschen, sondern selbst zu entscheiden und damit die Verantwortung für mein Leben zu übernehmen.Je mehr Zeit ich mir für Gott nehme, umso mehr erkenne ich, was wesentlich ist und für was ich mir Zeit nehmen soll. Es ist nämlich in der Regel nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.

Knapp fünfzig Frauen lauschten nach einem leckeren Frühstück gebannt diesem interessanten und authentischen Vortrag, der so manche Anregung und so manches zum Nachdenken enthielt. Danach war die Möglichkeit sich mit Karten und anderen Produkten der Stiftung Marburger Medien einzudecken, die Frau Elisabeth Glock (Gebietsleiterin Marburger Medien) für uns aufgebaut hatte. Herzlichen Dank euch allen, die ihr wieder einmal zum Gelingen des Frauenfrühstücks beigetragen habt!

Das nächste Frauenfrühstück ist am Mittwoch 27.02.2019. Herzliche Einladung dazu schon heute.

(E. Götz)

Anmeldung

 

 

Einfach perfekt – die Perfektionismusfalle – unter diesem Thema trafen sich wieder einmal um die vierzig Frauen zum Frauenfrühstück im Haus der Süddeutschen Gemeinschaft. Zur Begrüßung gab es diesmal ein Gläschen Sekt, denn wir hatten etwas zu feiern:

20 Jahre Frauenfrühstück in Döffingen

Wenn das kein Grund zum Anstoßen ist … - und zum dankbar sein.
An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an alle Mitarbeiter und Helfer, die über die Jahre zum Gelingen beigetragen haben!
Nach der Fertigstellung des neuen Hauses der Süddeutschen Gemeinschaft in der Bergstraße 11, war dieser Frühstückstreff eine der ersten Veranstaltungen, die neu ins Leben gerufen worden waren.
Zusammen mit der evang. Kirchengemeinde wurden seit 1998 jedes Jahr, anfangs drei, später dann zwei Frauenfrühstücke veranstaltet, jeweils mit einem gemütlichen und leckeren Frühstück zu Beginn und einem interessanten, für Frauen relevanten Thema im Anschluss.

Diesmal ging es um Perfektion.
Ich, perfekt? Oder gar ein Perfektionist? Auf den ersten Blick denkt jetzt bestimmt manche/r „Nein, mit mir hat dieses Thema nicht viel zu tun.“
Aber sind wir einmal ehrlich, wünschen wir uns nicht alle einen perfekten Urlaub, einen perfekten Job, den perfekten Ehemann/-frau, perfekte Kinder, einen perfekten Garten, vielleicht damit auch die Nachbarn sehen, wie wir alles im Griff haben. Eine perfekte Arbeitsstelle, perfekte Freunde, einen perfekten Körper, natürlich auch die perfekten Kleider dazu ... , einfach ein perfektes Leben.
Drei Punkte wurden in dem Referat von Kirsten Katz (Individualpsychologische Beraterin und Seelsorgerin) gestreift:
• Woher kommt eigentlich unser mehr oder weniger ausgeprägtes Streben nach Perfektion?
• Was sind die Folgen eines perfektionistischen Lebens?
• Wie können wir dieser Perfektionismusfalle entkommen?

Es geht nicht darum, mittelmäßig zu werden, wir dürfen unsere hohen Ansprüche behalten und unser Bestes geben. Man darf nicht vergessen, Hochleistungen wurden oft von Menschen mit hohen Ansprüchen und Ehrgeiz erbracht, - aber nicht ständig und in allen Bereichen. Aber auch wenn wir Fehler machen und un-perfekt sind, sind wir geliebt von Gott und wertvoll in seinen Augen.
Eine grundlegende Wahrheit, die uns helfen kann, nicht am Boden liegen zu bleiben, sondern den Mut zu haben, wieder aufzustehen und weiterzugehen. Denn Fehler sind menschlich und wir werden es nie schaffen, ein fehlerloses Leben zu leben.
Zum Abschluss ein Segensgebet von Hermann Traub:
Sei gesegnet ohne die Sorge zu haben, dass nicht genügt was du tust.
Sei gesegnet ohne die Angst zu haben, dass nicht ausreicht was du bewegst.
Sei gesegnet ohne die Furcht zu haben, dass nicht zählt was du tust.
Du bist gesegnet.
Vor Gott genügt, zählt und reicht immer aus - seine Gnade. Amen

Unser nächstes Frauenfrühstück ist am 17.10.2018. Herzliche Einladung dazu schon heute!

 

Das Frauenfrühstück wird nun am 06.06.2018 nachgeholt!

Anmeldung

 

 

 

„Vom Himmel hoch da kommt noch mehr … - Festtage = Stresstag?“
Knapp 60 Frauen waren wieder einmal gekommen, um sich erst mit einem leckeren Frühstück verwöhnen zu lassen und anschließend auf den Vortrag unserer Referentin, Frau Cornelia Mack, zu hören.

 

  

Festtage = Stresstage? Besonders in der Advents- und Weihnachtszeit wird diese Frage für viele Menschen zur Realität. Woher kommt das?
Advent ist eine stark manipulierte Zeit. Beim Betrachten eines Werbeprospektes wurde deutlich, wie sehr hier mit der Sehnsucht des Menschen nach einem harmonischen und gelingenden Familienleben, nach Ruhe, nach Frieden etc., gespielt wird und unbewusst Erwartungen kreiert werden, wie all diese Wünsche erfüllt werden können indem bestimmt Produkte gekauft, die Wohnung stilvoll dekoriert, fleißig gebacken, alles sauber geputzt … wird. Je weniger wir vom eigentlichen Sinn der Advents- und Weihnachtszeit wissen, desto mehr treten diese nebensächlichen Dinge in den Vordergrund und können uns unter Druck setzen und in Stress bringen.
Advent ist nicht nur eine „vorweihnachtliche“ Zeit (dieses Wort stammt übrigens aus dem Nationalsozialismus). Advent ist die Zeit, in der der Ankunft Jesu bedacht wird, der Ankunft damals, vor mehr als 2000 Jahren, als Kind im Stall, der erneuten Ankunft Jesu auf dieser Welt am Ende der Zeit und der Ankunft Jesu bei mir persönlich, in meinem Leben. Wo wir Jesus wieder mehr in den Mittelpunkt rücken, ihn wieder neu als denjenigen entdecken, der uns so annimmt, wie wir sind, der uns helfen will, auch mit den Schwierigkeiten des Lebens zurecht zu kommen und der uns als Freund zur Seite steht, werden wir uns weit weniger durch die „Nebensächlichkeiten“ der Adventszeit in Hektik und Stress versetzen lassen. Im Gegenteil, er will uns dabei helfen, im Stress und in der Hektik des Alltags zur Ruhe zu kommen. In diesem Sinne: Wir wünschen ihnen eine frohe und gesegnete (vielleicht ganz neu entdeckte) Adventszeit!

Schon mal zum Vormerken: Unser nächstes Frauenfrühstück ist am 07. März 2018.
Herzliche Einladung dazu schon heute.

 

Ein ereignisreicher Samstag liegt hinter uns. Vierzig Kinder und unzählige Mitarbeiter haben den ganzen Tag unermüdlich Plätzchen gebacken, Bilderrahmen gestaltet, Bügelperlenschneeflocken gelegt, Krippenfiguren gebastelt, Perlen aufgefädelt, Bilder gemalt, Tischtennis gespielt, Holzkrippen gebaut, Tische gedeckt, Kekse verteilt, Nudeln gekocht, Tische geschleppt und Berge an Geschirr abgetrocknet.
Mittags wurden wir mit einem leckeren Mittagessen verwöhnt und nach einem kurzen Film ging es gestärkt weiter. Eine Weihnachtsgeschichte bildete den Abschluss eines richtig tollen Tages.

  

 

Zum Schluss bleibt uns nur noch DANKE zu sagen. Ein herzliches DANKE an alle Mitarbeiter, die sich an diesem Samstag und auch schon am Freitag zum Aufbau Zeit genommen haben. DANKE auch allen Plätzchenteig-Herstellern und Soßen-Köchen. DANKE allen, die im Vorfeld und im Hintergrund mitgeholfen haben. Und natürlich ein riesen DANKE an alle Kinder. Es hat viel Spaß mit euch gemacht!!!

 

 

Keine Termine
Tageslosung vom 10.12.2018
Ich will dich loben mein Leben lang und meine Hände in deinem Namen aufheben.
Paulus schreibt: Ich bitte euch nun, vor Gott einzutreten für alle Menschen in Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung.