Etwa 60 Frauen waren wieder dabei, beim Frauenfrühstück im Haus der Süddeutschen
Gemeinschaft, ließen sich mit einem leckeren Frühstück verwöhnen und lauschten gespannt dem
Vortrag von Frau Daniela Sixt (Psychologische Beraterin).
„Wenn der Kragen platzt …„ – Ärger, Wut, Zorn, wer kennt das nicht? Aber wie gehen wir damit
um?
Daniela Sixt brachte zum Anfang ihres Vortrags den Vergleich mit einem Sicomatic, einem
Dampfkochtopf, der sowohl positive als auch negative Eigenschaften besitzt. Wenn der Druck im
Kessel steigt, wird so manches schneller gegart, aber wehe, wenn er explodiert … .
Ähnlich sei es mit den Gefühlen Ärger, Wut und Zorn, so Frau Sixt. Einige Menschen bräuchten
diesen Druck als Antrieb um (Höchst)leistungen zu bringen, darin stecke für sie eine positive
Energie, die voranbringt. Und bei anderen, da platzt der Kragen, sie explodieren und es fliegen
vielleicht auch einmal die Fetzen oder sie implodieren und ‚fressen‘ ihren Ärger in sich hinein.
Beides seien die gefährlichen und oft auch verletzenden Seiten dieser Gefühle.
Frau Sixt zeigte auf, wie wichtig es sei, sich seiner Gefühle bewusst zu werden, denn worüber man
wenigstens kurz nachgedacht habe, darüber könne man nicht mehr spontan reagieren.
Mit fünf sogenannten ‚Knopflochöffnern‘ gegen platzende Krägen gab sie Hilfen zum Umgang mit
negativen Gefühlen:
- sich eingestehen, dass man sich geärgert hat
- versuchen, spontane Reaktionen zu vermeiden, wenigstens kurz innehalten (auf zehn zählen)
- Muster für Auslöser von Ärger, Wut und Zorn entdecken und vorbeugen
- die eigenen Möglichkeiten der Reaktion erkennen
- die komische Seite der Situation entdecken. „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass einem
der Kragen platzt.“ (J. Ringelnatz)
Veränderung sei auf zwei Ebenen möglich: zum einen Veränderung in der Sache und zum Zweiten
Veränderung der Person. Reine Impulskontrolle könne man lernen, eine Veränderung von innen
heraus dagegen könne nur Gott hervorbringen.
Welche Rolle spielt Gott in meinem Leben? Frau Sixt machte Mut, Gott in das persönliche Leben
mit einzubeziehen und ihm in letzter Konsequenz sogar das ‚Lenkrad‘ zu überlassen.
Gottes Einladung stehe: „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen … und Wütenden,
ich werde euch Ruhe geben … ich werde euch Ruhe geben für eure Seelen.“ (die Bibel, Matthäus
11,28f)


Einen Termin für unser nächstes Frauenfrühstück gibt es auch schon: Mittwoch; den 10. April 2024
mit Frau Christiane Rösel als Referentin zum Thema „Innere Stärke gewinnen.“
Herzliche Einladung schon heute!
(E.G.)

Rückblick Kreativ-Angebot des Kinderferienprogramms

Mittwoch 30.8. 14:00 Uhr – die Kinder kommen.
Heute soll gebastelt werden. Wir haben uns drei verschiedene Angebote ausgedacht. Zum einen können Insektenhotels aus Holz gebastelt oder Porzellan und Glas bemalt oder Vögel und kleine Anhänger getont werden. Wer die Wahl hat, hat die Qual … .
Aber alle acht Kinder wussten sofort, was sie machen wollten und so hallten schon bald die Bohrmaschinen und Akkuschrauber durchs Haus und in einem separaten Raum wurde kreativ mit Porzellanmalstiften gemalt und Keramikmasse geformt.
Dabei entstanden ganz tolle Sachen und alle hatten ihren Spaß dabei.
Danach gab‘s noch eine Spielerunde mit „Menschenmemory“, „Mörder“ ;-) und „Wäscheklammernjagd“ und zum Abschluss noch ein leckeres Eis.
Für uns Mitarbeiter war es ein gelungener und schöner Nachmittag und wir hoffen, euch Kids hat es auch gefallen!
Gerne dürft ihr nach den Ferien auch in unseren Jungscharstunden vorbei schauen (siehe bei den Veranstaltungen) Da gibt’s auch jede Menge Spaß und Action!
(E.G.)

Am vergangenen Sonntag fand wieder unser traditionelles Sommerfest statt.
Zu Beginn haben wir einen Gottesdienst gefeiert, der unter dem Thema „Feste feiern, miteinander und mit Gott“ stand. Dazu haben uns die Kinder von Kinderstunde und Mädchenjungschar voller Begeisterung ein tolles Lied vorgetragen.




In der Predigt von unserer neuen Gemeindepastorin Helena Schramm über Psalm 23 Vers 5 „Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde“ ging es über Lasten und Sorgen, die oft unseren Alltag prägen. Dem gegenüber steht die Einladung von Gott zu einer Tischgemeinschaft mit ihm, bei der wir diese Lasten ablegen und echten Frieden finden dürfen.



Nach dem Gottesdienst  gab es im Hof und Garten Mittagessen mit Salatbüffet und Würste vom Grill, Eis zum Nachtisch und später dann Kaffee und leckeren Kuchen. Eine Spielstrasse für die vielen Kinder durfte natürlich auch nicht fehlen.


Fotos: SV Döffingen

Bei idealem Sommerwetter hatten wir wieder viel Spaß und Freude und schöne Tischgemeinschaften erlebt. Vielen Dank nochmal an alle fleißigen Helfer und Helferinnen, die zum Gelingen unseres Sommerfestes beigetragen haben.

                                                                                  

Vor 25 Jahren – relativ bald nachdem unser neues Gemeinschaftshaus eingeweiht war – konnte am 29.04.1998 in Zusammenarbeit mit der Ev. Kirche das erste Frauenfrühstück in den Räumen der Süddeutschen Gemeinschaft Döffingen stattfinden. Mittlerweile sind die zwei Veranstaltungen im Jahr für viele Frauen schon fast Tradition.
Und auch diesmal durften wir wieder um die 60 Frauen mit einem Gläschen Sekt begrüßen und mit einem leckeren Frühstück verwöhnen.
„Mutter und Tochter – eine spannende Beziehung“, so lautete unser Thema.
Für die Einen eine relaxte, unkomplizierte Sache und für die Anderen ein ganz empfindliches Thema, geprägt von Enttäuschungen und Verletzungen.
Trotzdem sei es für jede/n von uns wichtig hinzusehen und zu schauen, ob wir gegebenenfalls Lösungen finden, denn unsere Wurzeln seien wichtig und da spiele es in erster Linie mal gar keine so große Rolle, ob uns unsere Eltern so gefallen wie sie sind.

Drei Schwerpunkte hatte der Vortrag von Frau Susanne Mockler, Paartherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Mutter von 8 Kindern:
Der erste Punkt war, wie unsere Mütter uns geprägt haben.
Anhand vieler eigener Beispiele machte uns Frau Mockler deutlich, wieviel von unserem eigenen Selbstbild davon abhängt, wie unsere Mutter mit uns geredet hat, mit uns umgegangen ist und welches Vorbild wir in ihr erlebt haben.
Im zweiten Teil ging es um den wichtigen Prozess des Loslassens. Des eigenen Kindes, dass es erwachsen werden darf, aber auch um das Loslassen der Mutter, dass ich auf eigenen Beinen stehen kann.
Erst wenn unsere Beziehung zu den Eltern im Lot sei, wenn der Abstand stimme, nicht zu entfernt, aber auch nicht zu verwickelt, dann können wir ein freies Leben als erwachsene Töchter führen.
Wobei es bei alten Eltern, die oft wieder mehr Nähe brauchen, auch viel leichter sei, dies zuzulassen, wenn vorher eine gewisse Distanz vorhanden war.
Und als drittes wurde das wichtige Thema des Friedenschließens entfaltet, besonders wichtig für diejenigen, die eine schmerzliche ‚Mutter-Wunde‘ in sich tragen.
Es sei wichtig sich klar zu machen, dass jeder Mensch Defizite hat; es gibt keine perfekte Mutter und wir sind auch nicht die perfekte Tochter.
Zum Schluss machte Frau Mockler Mut in die Zukunft zu blicken.
Was war könne man nicht verändern. Aber das was sein wird, wie wir unsere Zukunft leben mit unseren Kindern und mit unseren Müttern, könne man verändern und da sei es wichtig einen Weg zu gehen, der es möglich macht, dass Wunden heilen und wir Frieden mit unserer Vergangenheit schließen können.

Herzliche Einladung schon zum nächsten Frauenfrühstück am 27.9 2023 mit Daniela Sixt zum Thema „Wenn der Kragen platzt …“

(E.G.)

 

 


Endlich wieder Frauenfrühstück!
Nach drei Jahren Corona-Pause konnte vergangenen Mittwoch endlich wieder ein erstes
Frühstückstreffen für Frauen stattfinden. Und noch ein weiteres Jubiläum gab es zu feiern: Mit einem
Gläschen Sekt konnten die knapp 60 Frauen auf das 50. Frauenfrühstück in Döffingen anstoßen.
Alle haben es genossen nach so langer Zeit wieder gemütlich beisammen zu sitzen, sich ein leckeres
Frühstück schmecken zu lassen, sich zu unterhalten und anschließend auf den kurzweiligen Vortrag
von Frau Nicola Vollkommer zu hören.
„Ein Dezember voller Weihnachten“ – Frau Vollkommer lud ein, die biblische Weihnachtsgeschichte
einmal genauer zu betrachten. Je schwieriger das Leben sei, desto hilfreicher könne die Bibel
allgemein und auch die biblische Weihnachtsbotschaft sein.
Es war Alltag damals im Orient, an Härte kaum zu überbieten, nichts mit Sternenglanz und
Kerzenschein, kein „Dezember voller Weihnachten“. Gott kommt da hinein, wo Alltag ist, wo es
anstrengend ist, wo Sorge ist, Krankheit, Probleme, Unsicherheit – damals wie heute.
Frau Vollkommer wies darauf hin, dass unsere Lebensgeschichte hier nicht alles sei, dass es eine
weitere Geschichte gibt, Gottes Rettungsgeschichte für die Welt und für jeden persönlich.
Und sie lud ein, in diese Geschichte Gottes, die die Bibel erzählt, einzutauchen und daraus Kraft zu
schöpfen.
„Christ der Retter ist da!“ - Das will hineinwirken in unseren Alltag, nicht nur im Dezember.
Wir wünschen ihnen allen eine frohe und gesegnete Adventszeit und laden heute schon herzlich zum
nächsten Frauenfrühstück ein am Mittwoch, den 08.03.2023.
(E.Götz)

 

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